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„Alternative Energiegewinnung ist unsinnig,

wenn sie genau das zerstört,

was man eigentlich durch sie bewahren will:

DIE NATUR.“

Zitat: Reinhold Messner


Aktuelles

April 2016

PDF-Flyer "Unsere BI gegen Windkraft-Wahn"

PDF-Flyer "Verschachert und kalt enteignet"

PDF-Flyer "Geplante ICE-Trasse durch Geistal und Rohrbachtal"

 

12/2015 | Windpark Wehneberg – der Betreiber bekommt die Einhaltung der Lärmgrenzwerte einfach nicht in den Griff

Nun musste schon die 2. Abnahmemessung erfolgen

Obwohl angeblich alles in Ordnung sei und Arbeiten an den Windanlagen nur routinemäßig stattfinden, hat die Bürgerinitiative Ludwigsau festgestellt, dass eine zweite Lärmmessung durchgeführt wurde. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

Dazu der erste Vorsitzende, Markus Sauerwein: „Mittlerweile hat das Regierungspräsidium eine erneute Immissionsmessung zur Abnahme an den Windkraftwerken vornehmen lassen. Es sollte nachgewiesen werden, dass der von den Windturbinen erzeugte Lärm im zulässigen Bereich bleibt. Doch obwohl die Rotorblätter anders gestellt und poliert, sowie mit Folien bespannt und diverse Änderungen an den Anlagen vorgenommen wurden, bleiben die gemessenen Werte  drastisch über den genehmigungsfähigen Höchstwerten.“

Eigene Messungen haben ergeben, dass die Werte weit über den zulässigen Lärmgrenzen liegen. Hierfür wurde durch die Bürgerinitiative extra die entsprechende technische Ausrüstung angeschafft und die Tests von Sachkundigen vorgenommen.

Der Regierungspräsident versucht offensichtlich, erteilte Genehmigungen zu bestätigen. Obwohl hier hochbezahlte Experten tätig sind, hat bisher niemand festgestellt, dass in Teilen von Rohrbach nur 40 dB (allg. Wohngebiet) und nicht 45 dB (Mischgebiet) genehmigungsfähig sind. Die Bevölkerung muss Lärmwerte von 55 dB und darüber ertragen. Das ist unzumutbar!

Wir erwarten vom Regierungspräsidium, dass man zu seinem Fehler steht und die gesetzliche Lärmgrenze von 40 dB beachtet.  Die vorgesehene dauerhafte Betriebsgenehmigung kann eigentlich angesichts der Geräuschemissionen überhaupt nicht erteilt werden.

„Mittlerweile müssen wir neben dem Lärm zusätzliche Beeinträchtigungen durch die Anlagen in Kauf nehmen“, sagt Markus Sauerwein. „Denn jetzt im Herbst und im Winter steht die Sonne tagsüber so niedrig, dass zahlreiche Bewohner von Rohrbach massiv vom Schlagschatten der Anlagen beeinträchtigt werden.“ Und das, obwohl wir im Vorfeld schon auf diese Problematik hingewiesen haben! Damals wurde uns glaubhaft gemacht, dass es keine Belästigung durch Schlagschatten geben wird. Und falls dies doch eintreffen sollte, so würden die Windkraftanlagen kurzfristig abgestellt werden, wie in der Genehmigung hinterlegt. Daran wurde sich wieder einmal nicht gehalten. Es wäre schön, wenn der Regierungspräsident auch mal im Sinne der Bürger handeln würde und nicht nur im Sinne der Investoren.

Wir als Bürgerinitiative für ein l(i)ebenswertes Ludwigsau, ebenso wie eine große Anzahl Ludwigsauer Bürger, sind über die oberflächliche Prüf-und Genehmigungspraxis des Regierungspräsidiums Kassel entsetzt! Wir hätten uns gewünscht, dass man unter realen Bedingungen die Lärmimmission in Rohrbach gemessen und nicht nur abgeschätzt hätte. Was passieren kann, wenn Genehmigungsbehörden realitätsfern und oberflächlich prüfen, zeigt uns gerade der aktuelle VW-Skandal. Vielleicht kann man beim Regierungspräsidium Kassel hieraus ja doch noch etwas lernen?!

10/2015 | Lärmmessung beim Windpark Wehneberg – BI sagt: „Nicht genehmigungsfähig!“

Erster Teilsieg für Bürgerinitiative: Regierungspräsidium führt eigene Messungen durch

Mit der Ruhe, die Rohrbach vor dem Windpark Wehneberg auszeichnete, ist es vorbei. Dank der Bürgerinitiative und wegen der hohen Zahl an Beschwerden musste jetzt das Regierungspräsidium aktiv werden und misst nun auch selbst den Lärm, der von den Windrädern ausgeht.

LUDWIGSAU. Durch gezielte Aktionen wollen die Aktivisten der „Bürgerinitiative für ein l(i)ebenswertes Ludwigsau so viel Druck auf die Genehmigungsbehörde ausüben, dass die Laufzeiten der bestehenden Anlagen weiter reduziert und noch nicht genehmigte Anlagen überhaupt nicht gebaut werden. Mittlerweile verzeichnet die Bürgerinitiative erste Erfolge. „Die Beschwerden aus Ludwigsau an das Regierungspräsidium waren derart massiv, dass die Behörde jetzt eigene Lärmmessungen vornimmt“, sagt Markus Sauerwein, Erster Vorsitzender der BI. Seit die Anlagen in Betrieb sind, haben viele Rohrbacher den Lärm, der von dem Windpark ausgeht, gemessen. „Über die Messwerte waren wir erschüttert“, sagt Markus Sauerwein. „Wir hatten zwar erwartet, dass die Anlagen viel zu laut sind. Aber dass sie so weit über den genehmigungsfähigen Werten liegen, das hatten wir nicht gedacht.“ Der Haken dabei: Die ersten Messungen der BI waren anfechtbar. Sie wurden mit Handy-Apps ausgeführt und hätten keine rechtliche Beweiskraft gehabt. „Deshalb haben wir uns ein eigenes, offiziell genehmigtes Messgerät angeschafft und einen Kurs belegt, wie eine korrekte und rechtssichere Messung durchzuführen ist“, sagt Markus Sauerwein. Aber auch die fachkundig ausgeführten Messungen bestätigten den Verdacht der Bürgerinitiative. „Wir haben nachts bis zu 55 Dezibel gemessen. Für ein Wohngebiet sind aber maximal 40 Dezibel erlaubt“, sagt Markus Sauerwein. „Das, was hier passiert, ist absolut nicht hinnehmbar.“

Vor allem bei Wind aus westlichen Richtungen ist für viele Rohrbacher an Schlaf kaum noch zu denken. Die dokumentierten Messergebnisse, die die Bürgerinitiative kommunizierte, brachten das Regierungspräsidium in Kassel nun in die Bredouille. Immerhin konnten die Rohrbacher nun zweifelsfrei nachweisen, dass die Anlagen viel zu laut sind. „Mittlerweile hat das Regierungspräsidium reagiert und führt eigene Geräuschmessungen durch. Das betrachten wir als einen ersten großen Teilerfolg unserer Arbeit“, sagt Markus Sauerwein. Von den Messungen wird abhängen, wie es für die Rohrbacher weitergeht und ob sie wieder Ruhe finden werden. Denn bis zum Jahresende hat der Betreiber der Anlagen Zeit, anhand seiner eigenen Dokumentation nachzuweisen, dass die Anlagen sich im gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen bewegen. Erst dann erhält er die nötige Betriebsgenehmigung. Sauerwein und seine Mitstreiter gehen davon aus, dass ein uneingeschränkter Betrieb des Windparks ausgeschlossen ist. „Bereits jetzt gibt es Laufzeitenbeschränkungen, weil die Windkraftwerke massiv in das Leben der Waldtiere eingreifen. Wenn die Emissionswerte der Anlagen endgültig dokumentiert sind, werden wir sehen, inwieweit der ursprünglich planmäßige Betrieb der Anlangen überhaupt noch gewährleistet werden kann.“  Für die Rohrbacher ist jede Stunde, in der die Windräder stehen, ein Segen. „Aber die Ruhe, die wir früher einmal hatten, die finden wir nie wieder“, sind sich die Kämpfer in der Bürgerinitiative einig.


http://www.stadt-und-werk.de/meldung_21806_Bescheidene+Bilanz.html


WKA am Wehneberg – Brandschutz und Tierschutz „light“!

Die Windkraftanlagen 1 bis 6 am Wehneberg werden derzeit ohne akzeptable Durchführung einer Brandschutzübung betrieben. Hier hat nachweislich lediglich eine Einweisung für die Freiwillige Feuerwehr Bad Hersfeld in den Windpark, sowie eine Abseil- und Rettungsübung stattgefunden. Die Genehmigung hat der Fa. ABO-Wind offensichtlich den Spielraum gegeben, die Anlagen zu betreiben ohne dass durch eine reale Einsatzübung der Nachweis erbracht wurde, dass ein funktionierendes  Brandschutzkonzept existiert. Erst hat man aus Kostengründen auf den Einbau von Selbstlöschanalgen verzichtet, dann erbringt man nicht mal den Nachweis, dass wenigstens der Brandschutz funktioniert.

Der Stadtbrandinspektor hat der Fa. ABO-Wind dennoch eine vollständige Erfüllung der Brandschutzauflagen quittiert. Es handelt sich hierbei höchstens um einen „Brandschutz light“! Hier werden die Anwohner einem hohen Risiko ausgesetzt! Gerade in diesem Sommer herrscht eine erhöhte Waldbrandgefahr! Wir wollen hoffen, dass im Ernstfall niemand zu Schaden kommt!                         

Darüber hinaus wurde die Betriebsgenehmigung für die 6 WKA von der Öffentlichkeit unbemerkt ausgeweitet. Seit dem 28.05. brauchen die Anlagen in den Sommermonaten vom 01.04. bis zum 31.10. lediglich von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang bei Windgeschwindigkeiten von unter 6 m/s und Temperaturen von über 10°C abgeschaltet werden – und nicht wie vorgesehen bereits eine Stunde vor Sonnenuntergang. Eine weitere Stunde voll Lärm und Schall für Anwohner und Tiere! Das sind bis zu 200 Extra-Stunden Betriebszeit pro Jahr, in denen wir in unserer Ruhezeit belastet werden. Und so werden auch die letzten Tiere vertrieben. Wie geht so was, wenn doch das Gondelmonitoring an den Anlagen erst seit Ende 2014 die Fledermäuse beobachten kann – und wenn die Messungen an einem Messmast durchgeführt werden, der mehrere Kilometer von dem Bereich, in dem die stärkste Besiedelung von Fledermäusen vorherrscht, entfernt ist. Da stimmt doch was nicht …

Zudem vermuten wir, dass seitens der Betreiber an einer weiteren Ausweitung der Betriebszeiten, bzw. an der Aufhebung der Nachtabschaltung in den Sommermonaten, arbeitet. So, dass dann auch der letzte Anwohner um seine Nachtruhe gebracht wird, vielleicht sollen ja nach den Fledermäusen dann die Anwohner auch vertrieben werden. Ist das eine sinnvolle Energiewende? Hier wendet sich alles nur zum Schlechteren und offensichtlich sind die Projektierer, Profiteure und Ideologen noch nicht fertig mit dem Rohrbachtal.


Belastungen

Belastungen durch Infraschall, Schattenwurf etc.

                       

INFRASCHALL und IMMUNSYSTEM 

Von Jutta Reichhardt  

Liebe Mitstreiter und Freunde, insbesondere alle Anwohner und Betroffene von WKA (auch künftige) und alle engagierten Ärzte, ich möchte Ihre/Eure Aufmerksamkeit auf die alkalische Phosphatase lenken, ein Blutwert der sich offensichtlich unter dem Einfluss von Infraschall erheblich verändern kann.

Vor der Inbetriebnahme der WKA in 320 - 450 m Entfernung zu unserem Wohnhaus kannte ich keine Auffälligkeiten in Bezug auf AP-Werte. Nach der Inbetriebnahme stiegen die AP-Werte teilweise extrem an (bis weit über 300). Wenn sie zwischendurch auf moderatere Werte sanken (187-220), dann war ich zuvor längere Zeit nicht zuhause (mehr als 1 Woche).

Eine differenzierte Untersuchung durch meine Onkologin zeigte, dass die AP-Werte auf eine Knochenerkrankung hinweisen. 

Eine kontinuierliche Überprüfung der AP-Werte ist seit 2010 insbesondere durchmeine ständig notwendigen Blutkontrollen aufgrund eines Lymphdrüsenkrebses gewährleistet.

Als 2013 die o.g. WKA abgebaut wurden, sanken die AP-Werte deutlich, trotz der 150 weiteren WKA, die sich in Sichtweite, aber in mindestens 2,4 km Entfernung drehen.

Während meines letzten dreiwöchigen Klinikaufenthaltes sanken, nach 20 Jahren mit auffällig erhöhter alkalischer Phosphatase, die Werte zum ersten Mal auf 104, was der Obergrenze des Normbereichs entspricht.

Meine behandelnden Ärzte verschiedener Fakultäten fanden dies äußerst bemerkenswert, insbesondere wenn man meine Erfahrungen in Zusammenhang mit der Studie zur toxischen Wirkung des Infraschalls auf das Immunsystem setzt. Der Chef der Medizinischen Klinik des hiesigen Klinikums, Professor an der UNI in Hamburg, mein Kardiologe und Internist bewertet diese Erfahrung als Bestätigung der Tierversuche und hält es für nötig diese "Einzelfallstudie" fortzusetzen.

Warum schreibe ich Ihnen dies?

Nachdem meine Erfahrungen in fast 20jähriger Dauerexposition an Infraschall emittierenden Windkraftwerken die Tierversuche in mehrfacher Hinsicht bestätigen, möchte ich alle betroffenen Anwohner mit und ohne Krankheitssymptomen im Umkreis von Windkraftwerken auffordern, ihre AP-Werte regelmäßig überprüfen zu lassen. Diese aber mindestens mit der nächsten Blutkontrolle bestimmen zu lassen. Falls Abweichungen von der Norm sichtbar werden, sollten regelmäßige Tests der alkalischen Phosphatase-Werte folgen und jeweils dazu notiert werden, wenn diese sich nachzeitweiligen Abwesenheiten verändern. Machen Sie bitte auch Ihre behandelnden Mediziner auf solche Abweichungen von der Norm und auf andere Symptome seit Inbetriebnahme der Windkraftwerke in Ihrer Umgebung aufmerksam.

Eine solche Datenerhebung wäre für behandelnde und forschende Mediziner und von Schallerkrankungen Betroffene sehr wichtig!

Über eine Rückmeldung zum Thema AP-Werte würde ich mich freuen.

Weitere Infos hierzu:

http://windwahn.de/index.php/krankheit-56/infraschall/infraschall-toxische-wirkung-auf-das-immunsystem

 

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